Organist

zwischen Tradition und Innovation

Luca Lavuri, organist.

Der Organist Luca Lavuri wurde 1991 in Mailand geboren.

Sein Studium begann in Mailand, wo er 2012 Orgel am Konservatorium Giuseppe Verdi in Mailand bei Maestro Giovanni Mazza mit Auszeichnung abschloss. Es vertiefte auch das Cembalo- und Basso Continuo-Repertoire, die Orgel und die traditionelle Komposition.
Er setzte sein Studium in der Stadt Wien fort und erhielt unter der Leitung von Pier Damiano Peretti den Titel Magister ad Artium (2012-2016) in Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Als Gewinner mehrerer Orgelwettbewerbe gewann er 2009 in Baceno den ersten Preis (über allen stehenden Kategorien) für die Carlen-Walpen-Orgel. Weitere gewonnene Wettbewerbe sind der erste Preis beim Marco Agrati-Wettbewerb in Rho, der zweite Preis (erster nicht vergeben) beim Città di Crema-Orgelwettbewerb.
Luca Lavuri besuchte bedeutenden Meisterkurse Alter Musik u.a. bei Brett Leighton auf der historischen Bizzarri- Antegnati Orgel. Weiters bei Enrico Viccardi, Edoardo Bellotti, Kimberly Marshall und Michael Radulescu.
Er spielte für verschiedene Orgelfestivals, darunter im Jahr 2010 und 2018 das “Internationale Festival für historische Orgel von Valsesia”, für den Zyklus “Orgelvesper” in der Kathedrale von Monza, 2014 für “Pagine d’organo” in Treviso, “Orgelmessen Stift Zwettl” in Niederösterreich, für den “Orgelherbst Kaltern” und Magadino Festival im Jahr 2020.


Luca Lavuri spielt zurzeit mehrere Projekte als Organist. Darunter das Sargas-Duo. Mit dem Sargas-Duo nahm er 2 CD’s mit dem Ünbertitel “Double Phases” auf. Die erste CD “Concerti Italiani” enthält barocke Transkriptionen einiger Konzerte für Oboe und Streicher. Die zweite CD “Vertigo” bietet stattdessen Originalstücke des 20. Jahrhunderts, welche für diese Besetzung von den Komponisten Peretti, Kerschbaumer und De Splenter geschrieben und dem Sargas- Duo gewidmet wurden.